Finanzen
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- Kategorie: Gemeinde
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- Geschrieben von Urs Wunderli
Die drei Freunde Sadrach, Mesach und Abed-Nego stehen vor einem vor Wut glühenden König Nebukadnezar. Hinter dem König brennt ein grosser Feuerofen. In diesen Ofen sollen die drei Freunde geworfen werden, weil sie sich auf Gott verliessen, und dem König nicht gehorcht haben und seinen Gott nicht angebetet hatten. Wütend sagt der König: „ Lasst sehen, wer der Gott ist, der euch aus meiner Hand erretten könnte!“ Die Drei Freund e geben eine gar kühne Antwort: „Es ist nicht nötig, dass wir Dir darauf antworten. Wenn unser Gott, den wir verehren, will so kann er uns erretten…“ Das ist eine beeindruckende Haltung. „Wenn Gott will, dann kann er!“ Oder anders formuliert: „Gott kann, wenn er will.“ Die drei Freunde erlebten wie Gott sie erretten konnte und auch wollte. Was aber hat das mit den Finanzen zu tun?
Gott kann, wenn er will… Das ist auch das Motto, mit dem wir das Budget für das Jahr 2011 zusammengestellt haben. Schnell wurde klar, dass wir in diesem Jahr einige Investitionen tätigen sollten die dringend notwendig sind. Es handelt sich dabei um neue Fenster in der Stami, eine neue Küche in der Pfarrerswohnung und eine Investition in eine Audio/Video Anlage im Stamisaal. Wie in der Einladung zur Vereinsversamlung erläutert benötigen wir nun zum „Normalen“ Gemeindebudget noch weitere 54‘000 Fr.
Mit diesem Betrag kann man auf zwei Arten umgehen. Die eine Variante ist, man erschrickt und versucht den Betrag kleiner zu kriegen. Ist es notwendig dass wir gleich alle Fenster neu machen? Braucht es eine neue Technik in der Stami? Jesus hat ja auch ohne Mikrophon gepredigt… Reicht es nicht, wenn man einfach die kaputten Geräte in der Küche der Pfarrwohnung durch ein Gerät aus e-bay ersetzt? So kriegt man den Betrag zwar klein, doch die Frage ist, ist es nachhaltig?
In all diesen drei Bereichen haben wir mit Fachleuten die Lage beurteilt. Wir streben nirgends eine Luxusvariante an möchten jedoch langfristig in gutes Material Investieren.
Die zweite Variante wie man mit diesem Betrag umgehen kann ist, diesen Betrag im Gebet vor Gott zu bringen. Gott kann, wenn er will. Und genau diesen Weg möchten wir einschlagen. Dieser Betrag ist nicht eine indirekte Aufforderung an die Gemeinde noch mehr zu spenden, sondern dieser Betrag ist ein Wunsch, den wir uns von Gott erbeten möchten. Wir sind der Ansicht, dass es in Gottes Reich genug Geld gibt und dass Gott sein Geld so verwaltet dass es uns auch als Gemeinde zum Besten dient. Dass Gott uns gut versorgt merken wir immer dann, wenn wir ganz konkret an einer Sache dran sind die wir ohne seine Hilfe nicht erreichen können. So wie die drei Freunde im Feuerofen. Oder eben ganz praktisch, unsere Investitionen. Und so ist für uns diese Zahl in erster Linie ein Gebetsanliegen, einen Wunsch an Gott in dem die Sehnsucht steckt, Gottes versorgen ganz praktisch zu erleben. Wir möchten deshalb alle einladen, sich nicht über den Betrag zu sondern mit uns zu Beten im festen Vertrauen darauf, dass Gott uns versorgen kann. Wird uns Gott diesen Betrag von 54‘000 Fr. zur Verfügung stellen? Gott kann, wenn er will…
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Die Stami hat ein motiviertes Team, welches bereits regelmässig ältere oder kranke Leute aus unserer Gemeinde besucht. Lasst es uns bitte wissen, wenn jemand Besuch wünscht. Meldet Euch bei Urs Wunderli oder Doris Schelker.



